Ein Hochbeet für 0 Euro

DIY-Hochbeet

Ein Hochbeet ist super praktisch – Schluss mit Bücken beim Bearbeiten oder Ernten. Allerdings sind gekaufte Hochbeete auch nicht ganz billig. Wir versuchen außerdem, in unserem Garten möglichst wenig von außen einzubringen und möglichst wenig Abfall zu erzeugen. Daher hat es sich angeboten, ein Hochbeet zu bauen aus Material, das sowieso schon vorhanden ist.

Im zeitigen Frühjahr hatten wir unseren Schmetterlingsflieder kniehoch zurückgeschnitten. Dabei fiel einiges an Ästen an. Da unser Totholzhaufen schon auf stattliche Größe angewachsen ist, musste eine andere Lösung für die Entsorgung der Äste her. Verbrennen ist nicht unbedingt klimafreundlich, also … haben wir die Äste als Umrandung für unser Hochbeet eingesetzt. Das war in ca. 30 Minuten aufgebaut.

Gefüllt haben wir das Hochbeet mit den Grünabfällen, die beim Vorbereiten der Beete angefallen sind. Unten liegt grobes Material, um für die Drainage zu sorgen. Man hätte als erste Lage auch Kaninchenzaun einziehen können, um das Hochbeet vor Wühlmäusen zu schützen. Da wir aber gerade keinen zur Hand hatten, haben wir die erste Schicht einfach direkt auf die Erde gesetzt. Ich hoffe, wir werden es nicht bereuen. Die nächste Schicht besteht aus feinerem oder schon halb kompostiertem Material. Die oberste Schicht besteht aus fertigem Kompost. Diese haben wir abschließend mit Rasenschnitt gemulcht, damit das Beet die Feuchtigkeit länger hält.

Bepflanzt haben das Hochbeet noch vor den Eisheiligen mit zwei Hokkaido-Kürbis-Setzlingen. In den kalten Nächten konnte man das Hochbeet mit einer einfachen Folie gut abdecken und die Pflänzchen haben es gut überlebt. Sie sind jetzt schon deutlich weiter als ihre Geschwister auf einem einfachen, flachen Beet.

Jetzt sind wir gespannt, wie sich unser selbstgebautes Hochbeet bewährt.

2 Gedanken zu „Ein Hochbeet für 0 Euro

  • 15. Juni 2020 um 18:48
    Permalink

    Hallo,
    Euer Hochbeet sieht wirklich super aus. In diesem Jahr hätte ich auch genug Material gehabt, um ein solches zu bauen, da ich unseren Haselstrauch endlich mal wieder zurückgeschnitten hatte. Allein, unser Garten ist leider nicht groß genug, allerdings haben wir eine schöne Himbeerplantage, dort, wo andere ihren schön gepflegten Rasen haben. Das ist doch auch etwas, oder?
    Viele Grüße
    Gisela

    Antwort
  • 15. Juni 2020 um 19:03
    Permalink

    Ja, Himbeeren sind toll! Und aus Haselruten kann man tolle Zäune flechten, wenn nicht genug Platz für ein Hochbeet ist.
    Liebe Grüße, Andrea

    Antwort

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